Schwerpunkte

Tinnitus (von lateinisch „tinnire“ = klingeln):

Der Tinnitus ist ein immer wiederkehrendes oder dauerhaft bleibendes Ohrgeräusch. Umgangssprachlich ist vom Klingeln in den Ohren die Rede. Tinnitus kann im Zusammenhang mit vielen Erkrankungen vorkommen. Die häufigsten sind Ohrenentzündungen, Infekte, Schalltrauma oder Hörsturz.

 

Allergie (Fremdreaktion):

Bei einer Allergie reagiert der Körper auf ansonsten harmlose Stoffe (Antigene) alarmiert und es entsteht eine Entzündungsreaktion, um die gefährlichen Stoffe zu beseitigen. Dies kann von Heuschnupfen bis zum lebensbedrohlichen Schock gehen. Neben der Diagnostik mit verschiedenen Tests und Blutuntersuchungen leiten wir durch die Therapie und führen auch eine Hyposensibilisierung durch.

 

Schnarchen:

Bezeichnet ein Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen entsteht. Schnarchen kann gefährlich sein und erhöht unter anderem das Schlaganfallrisiko.

 

Schwindel:

Unter Schwindel versteht man Gleichgewichtsstörungen und eine unangenehme, verzerrte Wahrnehmung von Raum und Bewegung. Hinzu kommt ein Gefühl der Drehung oder des Schwankens.

 

Krebsvorsorge:

Damit bezeichnet man Untersuchungen zum frühzeitigen Erkennen und Behandeln bösartiger Erkrankungen. Durch eine einfache, regelmäßige Untersuchung können z. B. bei Rauchern Veränderungen rechtzeitig entdeckt und therapiert werden. Leider ist dies eine individuelle Gesundheitsleistung und die Kosten hierfür muss der Patient tragen.

 

Nasenatmungsbehinderung:

Eine ständig verstopfte Nase kann den Patienten stark beeinträchtigen. Es kommt zu einer ständigen Mundatmung und einer damit verbundenen Austrocknung, Reizung und Entzündung der Schleimhäute im Rachenraum sowie nächtlichem Schnarchen. Anatomische Ursachen können eine stark verkrümmte Nasenscheidewand, stark vergrößerte Schwellkörper in der Nase (Nasenmuscheln) oder eine Sattelnase (Nasendeformität mit Einsenkung des Nasenrückens) sein. Es kann sich aber auch um eine chronische Entzündung oder eine Allergie (s. o.) handeln.

 

Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis):

Das sind chronische oder akute Entzündungen durch Bakterien/Viren oder allergisch bedingt. Ebenfalls können anatomische Besonderheiten Ursache einer Nasennebenhöhlenentzündung sein. Sie betreffen die Kiefer-, Stirn-, Siebbein- oder Keilbeinhöhle. Unbehandelt kann eine Mukozele (=Schleimverhalt) oder Hirnhautentzündung entstehen.

 

Schwerhörigkeit (Hypakusis):

Die Schwerhörigkeit tritt meist langsam und schleichend ein. Sie reicht von einer geringfügigen Einschränkung bei Umgebungsgeräuschen bis hin zum vollständigen Hörverlust. Ursächlich können Cerumen (Ohrenschmalz), Fehlbildungen, Tubenkatarrh, Paukenerguss, Trommelfell-Ruptur, Otosklerose, Cholesteatom u. a. sein.

 

Gutachten:

Eine unabhängige Beurteilung eines Zustandes oder einer Erkrankung in Hinsicht auf bestimmte Fragestellungen wie die Erlaubnis zum Tauchen oder zur Erteilung von Führerscheinen (Bus, Lkw), aber auch in Hinsicht auf Erwerbsminderung oder Rente, erstellen wir Ihnen gerne.

 

Schlafmedizin:

Viele Menschen in Deutschland schnarchen. Doch bei rund 1 Million von ihnen ist das Schnarchen anders. Auffällig lautes Schnarchen und nächtliche Atemstillstände zwischen 10 Sekunden und bis zu 2 Minuten sind ein häufiger Hinweis auf ein Schlaf-Apnoe-Syndrom. Der Betroffene schreckt dabei bis zu 100 Mal pro Nacht mit einem heftigen Schnarchgeräusch auf, ohne dies zu merken. Daher widmen wir uns auch der Beurteilung des Schlafes, insbesondere der Abklärung der Ursachen bei Schnarchen oder Apnoe.



Hörsturz:

Bezeichnet den akuten und plötzlichen eintretenden Verlust des Hörvermögens bzw. Einschränkungen bei der Hörfähigkeit. Der Schweregrad des Hörverlustes reicht von kaum merkbar z. B. Druck im Ohr bis zur völligen Taubheit.

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